Titel neutral_Startups unter der Lupe

Liestal: Startups unter der Lupe – Rüstzeug

In der Interviewreihe “Startups unter der Lupe” werden Jungunternehmen aus dem Begleitprogramm der Startup Academy Liestal vorgestellt. Die Startups beantworten dabei sechs Fragen rund um die Unternehmensgründung.

Startup unter der Lupe mit: RÜSTZEUG GMBH

Interviewpartner:

Nicolas Seeger, Mitgründer von Rüstzeug GMBH

Könnt ihr uns euer Startup in einem Satz erklären?

Wir wollen durch professionelle und innovative Konzepte stellenlosen Personen bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen. Dies durch Zusammenarbeit mit KMU’s im 1. Arbeitsmarkt oder mit eignen gastronomischen Projekten.

Was motiviert euch morgens aufzustehen?

Die Leidenschaft unsere eigenen Ideen und Visionen umsetzen zu können. Unsere ganze Erfahrung und Wissen in eigene Projekte zu stecken, mit dem Wissen einer sinnvollen Tätigkeit mit einem Mehrwert nachzugehen.

Was ist das Wichtigste, an dem ihr gerade arbeitet und wie soll es gelingen?

Wir haben bei einer Ausschreibung den Zuschlag für neue gastronomische Projekte erhalten und so steht ein nächster Expansionschritt vor uns. Wir arbeiten deshalb am Spagat trotz Expansion alle Projekte mit höchster Qualität weiterzuführen und nichts aus den Augen zu verlieren.

Über welchen Fehler seid ihr im Nachhinein froh?

Wir haben es in der euphorischen Startphase unserer Startups verpasst, die ganzen rechtlichen und finanziellen Belangen genau zu regeln. Durch den Lockdown wurde uns relativ schnell ein möglich Worstcase Szenario aufgezeigt und wir bemerkten, dass es wichtig ist, in Krisen die rechtlichen und finanziellen Belangen genaustens zu regeln und zu klären. Daran sind wir nun mit der Unterstützung eines Treuhänders.

Bei welchem Unternehmen würdet ihr gerne Mäuschen spielen?

Uns faszinieren alle Unternehmen, welche wertebasiert funktionieren und beweisen, dass dies kein Wiederspruch zum wirtschaftlichen Erfolg sein muss. Da wir uns im gastronomischen Bereich auf moderne und innovative Kantinen spezialisieren wollen, wäre ein Rundgang durch die Kantinen im Silicon Valley sehr reizvoll.

Wie seid ihr bisher mit der Herausforderung Corona umgegangen?

Wir haben versucht die Krise als Chance zu nutzen. Als Startup musst du schon von Grund auf dynamisch und agil sein, und so haben wir uns relativ schnell auf die neue Situation eingestellt. Wir haben den Lockdown genutzt, um an neuen Projekten zu arbeiten und vernachlässigtes aus der hektischen Startphase aufzuarbeiten. Eine der grössten Herausforderung war, dass der Prozess als Startup bei den Unterstützungsmassnahmen wie Kurzarbeit, Mieterlass und Versicherung recht schwierig war. Dies war ein hartes Learning.