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COR­PO­RA­TE VOL­UN­TEE­RING MIT DER START­UP ACADEMY

Damit die Start­up Aca­de­my bis Jahr 2020 ihr Start­up-Begleit­netz­werk auf die gan­ze Schweiz aus­deh­nen kann, braucht sie zusätz­li­che Men­to­rIn­nen und Exper­tIn­nen. Ein Lösungs­an­satz heisst, wei­te­re Koope­ra­tio­nen mit Unter­neh­men im Rah­men ihrer Cor­po­ra­te Vol­un­tee­ring-Pro­gram­me einzugehen. 

Cor­po­ra­te Vol­un­tee­ring, das gemein­nüt­zi­ge und frei­wil­li­ge Enga­ge­ment von Mit­ar­bei­ten­den aus­ser­halb der eige­nen Orga­ni­sa­ti­on, ist bei den meis­ten Unter­neh­men in der Cor­po­ra­te & Social Respon­si­bi­li­ty-Stra­te­gie ver­an­kert. Frei­wil­li­gen­ein­sät­ze wer­den ange­bo­ten, weil man die Kom­pe­ten­zen und Fähig­kei­ten der Mit­ar­bei­ten­den ver­bes­sern, den Ange­stell­ten einen Per­spek­ti­ven­wech­sel ermög­li­chen und die Wahr­neh­mung des Unter­neh­mens in der Gesell­schaft ver­bes­sern will. Neu ist, dass sich inter­na­tio­na­le Gross­un­ter­neh­men von der unspe­zi­fi­schen Frei­wil­li­gen­ar­beit (z. B. einen Wald rei­ni­gen) abwen­den und ihren Fokus neu auf Skill-based-Vol­un­tee­ring legen.

Skill-based-Vol­un­tee­ring für Startups

Mit­ar­bei­ten­de sol­len also ihr Wis­sen und ihre Qua­li­fi­ka­tio­nen mit ein­brin­gen kön­nen, wodurch sich gera­de im Start­up Umfeld neue Mög­lich­kei­ten erge­ben, sofern die Erwar­tun­gen an eine struk­tu­rier­te Orga­ni­sa­ti­on der Ein­sät­ze und eine pro­fes­sio­nel­le Betreu­ung der Vol­un­te­ers erfüllt sind. Denn neben Cor­po­ra­te & Social Respon­si­bi­li­ty sind die Unter­neh­men heut­zu­ta­ge stark vom Inno­va­ti­ons­ge­dan­ken geprägt. Und Star­tups gel­ten als Inbe­griff von Innovation.

Bei der Start­up Aca­de­my wird jedes Start­up von Per­so­nen beglei­tet, die fach­li­ches Wis­sen und beruf­li­che Erfah­run­gen mit­brin­gen. Einer­seits sind das Men­to­rin­nen und Men­to­ren, die ein Start­up über einen Zeit­raum von 18–24 Mona­ten als ers­te Ansprech­per­son und Diskussionspartner/in beglei­ten, auf der ande­ren Sei­te Exper­tin­nen und Exper­ten, die punk­tu­ell bei­gezo­gen wer­den. Das kön­nen Juris­tin­nen, Betriebs­öko­no­men, Treu­hän­de­rin­nen, Mar­ke­ting­ex­per­ten usw. sein, die Star­tups dann unter­stüt­zen, wenn spe­zi­fi­sche Fach­fra­gen auf­tau­chen, die vom Men­tor resp. der Men­to­rin nicht beant­wor­tet wer­den können.

Das Vol­un­tee­ring-Pro­gramm der Start­up Academy

Bereits in der Ver­gan­gen­heit prak­ti­zier­te die Start­up Aca­de­my in Koope­ra­ti­on mit der UBS Switz­er­land ein Men­to­ring im Rah­men von Skill-based-Vol­un­tee­ring. Dabei brach­ten es UBS-Vol­un­te­ers im ver­gan­ge­nen Jahr auf Frei­wil­li­gen­ein­sät­ze von weit über 300 Stun­den. Neu bie­tet die Start­up Aca­de­my inter­es­sier­ten Unter­neh­men ein Rah­men­pro­gramm an, das die Vol­un­te­ers spe­zi­fisch auf ihre zukünf­ti­ge Auf­ga­be vor­be­rei­tet und die­ses am Ende auch auswertet.

(Kettl, Joel; Mei­er, Sarah (2018): Skill-based-Vol­un­tee­ring in Schwei­zer Unter­neh­men. Basel: Hoch­schu­le für Wirt­schaft Basel FHNW, S. 41) 

Neu wird ein Kick­off- und Abschluss-Event in das bestehen­de Rah­men­pro­gramm inte­griert. Der Kick­off-Event soll infor­ma­tiv sein, den Gesamt­zu­sam­men­hang zei­gen und zugleich eine moti­vie­ren­de Wir­kung auf die Teil­neh­men­den haben. Aus­ser­dem sol­len die­se wie die Star­tups auch einen Busi­ness Model Can­vas-Work­shop absol­vie­ren, um bes­ser zu ver­ste­hen, wie neue Geschäfts­ideen kon­zep­tio­nell struk­tu­riert wer­den. Die Teil­nah­me an wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen (Brown Bags, Netz­werk­an­läs­sen, Ven­ture Caf­fès usw.) steht ihnen eben­so offen. Zur opti­ma­len Vor­be­rei­tung der Cor­po­ra­te Vol­un­te­ers wird auch ein Handout abge­ge­ben, das alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zum Gesamt­pro­gramm ent­hält und den Men­to­rin­nen und Men­to­ren als Leit­fa­den dient. Am 9. Novem­ber star­tet der ers­te Ein­füh­rungs­work­shop gemäss neu­em Kon­zept in Basel.