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Super­hel­den aus einer Bas­ler Küche

Sie sind scharf, sie sind stark und sie mischen sich über­all ein: Ingo, Igor, Inge­borg und Ingrid. Und sie haben kürz­lich Ver­stär­kung erhal­ten von Kuni­gun­de und Kurt. Kennst du die sechs schon? Wenn nicht, dann ist es jetzt höchs­te Zeit, sie kennenzulernen!

Ingo, Igor, Inge­borg, Ingrid, Kurt und Kuni­gun­de haben Super­kräf­te. Nein, du bist nicht mit­ten in einem Super­hel­den-Film gelan­det. Son­dern bei der Ing­wer-Manu­fak­tur in Basel. Bei die­ser sechs­köp­fi­gen Fami­lie han­delt es sich um Ing­wer- und Kur­kuma­di­rekt­säf­te, wel­che direkt hier in Basel jede Woche frisch pro­du­ziert und dann an Märk­ten sowie in klei­ne­ren Geschäf­ten und Cafés ver­kauft wer­den. Kon­ser­vie­rungs­stof­fe und Wär­me­be­hand­lung beim Abfül­len? Gibt es dank der loka­len Ver­mark­tung bei­des nicht.

Von der eige­nen Küche zur Ing­wer Manufaktur

Aus­ge­press­ter Ing­wer­saft, ein biss­chen Honig und etwas Zitro­nen­saft – das schmeckt nicht nur wun­der­bar, son­dern ist auch noch das bes­te Haus­re­zept gegen fie­se Erkäl­tun­gen. Die­ser Mei­nung ist auch Ben­ja­min Brod­beck. Er kon­su­miert lei­den­schaft­lich ger­ne Ing­wer. Und irgend­wann kam ihm die Idee, dass man Ing­wer doch ent­saf­ten und als Direkt­saft Ver­füg­bar machen könn­te. Abge­füllt in Glas­fla­schen mit Pipet­ten, so dass man den Saft schnell, unkom­pli­ziert und immer in der genau rich­ti­gen Dosis ver­wen­den kann. Es blieb nicht bei der Idee: Ben­ja­min Brod­beck star­te ers­te Ver­su­che in der eige­nen Küche. Mit Erfolg: Der gan­ze Freun­des­kreis war begeis­tert. Und so ent­schied er sich im Früh­ling die­ses Jah­res dazu, ein Start­up zu grün­den und sei­ne Idee pro­fes­sio­nell umzu­set­zen. Der Start­schuss für die Ing­wer Manu­fak­tur war gefallen.

Eine Knol­le kommt sel­ten allein

90% Ing­wer­di­rekt­saft, 10% frisch gepress­ter Zitro­nen­saft – das ist die Zau­ber­for­mel. Und die Ing­wersäf­te haben nun Ver­stär­kung erhal­ten. Das Sor­ti­ment wur­de mit Kur­kuma­di­rekt­säf­ten erwei­tert. Wie ihre gel­ben Kol­le­gen sind auch die­se roh, ohne Wär­me­ein­wir­kung pro­du­ziert und abge­füllt. Da die Knol­len jeweils scho­nend kalt­ge­presst wer­den, blei­ben alle wert­vol­len Inhalts­stof­fe intakt.

Wah­re Alleskönner

Sie hel­fen den Cho­le­ste­rin­spie­gel zu sen­ken, unter­stüt­zen die Ver­dau­ung, sind ent­zün­dungs­hem­mend und schmerz­stil­lend. Und das ist nur ein klei­ner Aus­zug aus der Lis­te der Wirk­sam­kei­ten von Ing­wer und Kur­ku­ma. Die Knol­len sind sehr gesund, aber auch ein­fach super­le­cker und schme­cken von früh mor­gens bis spät abends: als Zusatz im «Zmor­ge-Mües­li», zur Ver­fei­ne­rung von asia­ti­schen Gerich­ten am Mit­tag, als «Gol­den Lat­te» am Nach­mit­tag oder im Pro­sec­co oder Bier am Fei­er­abend. Und auch das ist erst der Anfang. Der Fan­ta­sie sind kei­ne Gren­zen gesetzt.

Neben Genuss und Gesund­heit ist für das Start­up auch Nach­hal­tig­keit ein wich­ti­ger Fak­tor: die Ing­wer Manu­fak­tur ver­wen­det nur Glas- und Inox-Gefäs­se ver­wen­det und die Glas­fla­schen wer­den mit Depot zurück­ge­nom­men und wie­der­ver­wer­tet. Aus­ser­dem wird der Tres­ter (Press­rück­stän­de) von zwei Lebens­mit­teil­be­trie­ben aus Basel wei­ter­ver­ar­bei­tet und die Direkt­säf­te kom­men per Cargo­bike zu den Kunden.

Schlag­zeug, Möbel­de­sign und Ingwersaft

Der Weg zur Ing­wer Manu­fak­tur führ­te für Ben­ja­min Brod­beck über vie­le ande­re beruf­li­che Sta­tio­nen. Nach sei­nem Mas­ter­ab­schluss an der Musik­hoch­schu­le Luzern und Basel im Fach Schlag­zeug, arbei­te­te Brod­beck zunächst als Musi­ker und kom­po­nier­te und pro­du­zier­te Musik für Thea­ter­stü­cke. Er arbei­te­te zudem als Schlos­ser, als Möbel­de­si­gner und als Arthandler. 

Neu­gier­de und Offen­heit: Die­se zwei Eigen­schaf­ten haben Ben­ja­min Brod­beck immer wie­der zu neu­en Din­gen und neu­en Her­aus­for­de­run­gen gebracht. So auch zur Ing­wer Manu­fak­tur. Und auch da geht er neu­gie­rig und offen an alle Auf­ga­ben her­an: vom Ein­kauf über die Ver­ar­bei­tung bis hin zum Ver­kauf und Mar­ke­ting macht er alles selber.

Wir gra­tu­lie­ren der Ing­wer Manu­fak­tur zu den neu­en Pro­duk­ten und sagen «Cheers» und «E Guete»!