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Ser­vice Providers: Der erste Net­zw­erkan­lass fand online statt

Die rund 300 Startups, die im Begleitprogramm der Startup Academy waren oder noch sind, stammen aus dreizehn Wirtschaftsbranchen («Cluster»). Sie werden jetzt untereinander vernetzt, um einen zusätzlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch anzustossen. Den Anfang machte am 3. August der grösste Cluster «Service Providers».

«Wenn ich mir überlege, was für Umwege ich am Anfang gemacht habe, und wieviel Zeit da verloren ging.»  So äusserte sich Alexis Weil, Gründer von seniors@work, zum  Auftakt des ersten Cluster Kick-off-Events, das am 3. August mit einem Dutzend Teilnehmerinnen und Teilnehmern online stattfand. Zusammen mit Mirjam Affolter von MyCamper ist er Cluster-Lead des neu gegründeten Clusters «Service Providers».

Die Cluster-Leads sind «Vorbilder», «Aushängeschilder» oder «Qualitätsversprechen» des jeweiligen Clusters, weil sie im jeweiligen Themenfeld erfolgreich unterwegs und bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen. Um Vernetzung und Austausch nicht dem Zufall zu überlassen, werden konkrete Formate angeboten. In welcher Zahl, Abfolge und Ausgestaltung ist den jeweiligen Cluster-Leads überlassen – in Abstimmung mit Startup Academy Schweiz.

EINANDER KENNEN LERNEN UND ERFAHRUNGEN AUSTAUSCHEN

Mit zwei frei vorgetragenen Kurzreferaten fiel am Abend  des 3. Augusts der Startschuss des Clusters «Service Provider» durch   Alexis Weil und Mirjam Affolter. Die Bildung von Clustern aus Startups, Partnern und InteressentInnen ist Teil der Initiative «Begleitprogramm 2.0», mit der die Startups auch in den Jahren 3-5 von der Startup Academy unterstützt werden. Das Ziel dahinter ist, Startups innerhalb des eigenen Themenfelds zu vernetzen, damit sie einander besser kennenlernen, miteinander Wissen und Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und einander so weiterzubringen – auch im Austausch mit KMU und Fachleuten.

Das Format hat sich bei dieser ersten Veranstaltung bewährt: Nach einer kurzen Einleitung durch Florian Blumer, Vizepräsident der Startup Academy Schweiz, haben die beiden Cluster-Leads von ihren Erfahrungen erzählt und erklärt, wie der Zugang zu einem Cluster eine wichtige Rolle hätte spielen können, aber damals leider fehlte.

«Man hat immer ähnliche Themen, bei denen man vom Erfahrungsaustausch profitieren kann,» meinte Mirjam Affolter. Auch Alexis sah das ähnlich: «Besonders beim Thema Technologie und Tools macht es grossen Sinn, auf das Wissen anderer zurückzugreifen. Denn  es ist praktisch unmöglich, sich hierzu alleine einen guten Überblick zu verschaffen.»

EINE PITCHING RUNDE MIT FRAGEN UND ANTWORTEN

Mit den Eigenvorstellungen von Raymond Machenbaum, Startup Pervita, Gregor Hubbuch, Mentor der Startup Academy und Gründer des Startups HR-Platform SA, und Benjamin Grappin vom Startup Classic Parts Finder entstand eine rege Diskussion über mehrere Themen: Einerseits wurde «Austrocknung» des Senioren-Arbeitsmarktes aufgrund von COVID19 diskutiert, welches besonders auf seniors@work und Pervita Auswirkungen hat. Andererseits tauschte man sich  auch  generell über Recruiting aus.  Ähnliche Probleme ergaben sich auch bei der Akquisition von Ersatzteilen guter Qualität für klassische Autos bzw. Camper.

Für die Zukunft sind nicht nur bei diesem Cluster  weitere Events geplant, sondern auch bei den Cluster «Information & Communications Technology» sowie «Health & Social Work» sollen  Kick-off-Veranstaltungen folgen.