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Startup Spotlight

Kurt Wunderlich, Inhaber des Startups edumod (www.edumod.ch), bietet Entwicklung von E-Content, E-Learning Coaching & Beratung und noch viel mehr an. Im Startup Spotlight-Interview verrät er, was er morgens braucht um in die Gänge zu kommen, welche/n Startup-Gründer/in er mal zu einem Brunch treffen möchte und wie er 100’000 Franken in seinem Startup investieren würde. Mit diesem neuen Format zielt die Startup Academy darauf ab, das Scheinwerferlicht auf Startups aller Standorte zu werfen.

Interviewpartner

Kurt Wunderlich
Inhaber

Wie würdest du deine Idee deiner Grossmutter erklären?

Auf den Punkt gebracht? Wir machen echt cooles E-Learning gegen Geld. 🙂 Genauer gesagt: Wir sind eine digitale Bildungsagentur und entwickeln maßgeschneiderte digitale Lern- und Lehrlösungen, die begeistern. Eine geschickte Kombination aus den besten didaktischen Ansätzen für jedes Projekt sorgt für ein kreatives Lernerlebnis. Sei es in der Präsenz, rein online oder in einer gelungenen Mischform aus beiden Varianten. Lernsnacks im Rahmen der betrieblichen Bildung sind ein weiterer Bestandteil. Wir schulen Mitarbeitende hinsichtlich E-Learning, analysieren aktuelle Lehr- und Lernumgebungen vor Ort, entwickeln e-didaktische Konzepte und fördern durch Coaching die individuellen digitalen Fähigkeiten unserer Kunden. Wir beraten unabhängig in Sachen Hardware/Software, stellen Lerninhalte für unsere Kunden online zur Verfügung und begleiten nach Bedarf deren Durchführung. Darüber hinaus bieten wir reine Online-Kurse mit Themen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich an. Zu unserer Kunden gehören Bildungsanbieter*Innen, Betriebe sowie Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Ebenso Schulen, Hochschulen, Privatpersonen und Vereine.

Wenn du plötzlich 100'000 Franken für dein Startup erhalten würdest, wie würdest du es investieren?

In Personal.

Was war der schlechteste Ratschlag, den du in Zusammenhang mit deinem Startup bekommen hast? Was rätst du stattdessen?

„Ach, warte doch lieber noch ab.“ – Die Idee für „edumod“ wollte ich zügig umsetzen. Nicht erst in einem halben, und nicht in zwei Jahren. Die Digitalisierung der Bildung steht erst am Anfang – auch wenn der Peak seit Jahren nur eine Bewegung nach oben kennt. Von daher war das „warte erst mal ab“ für mich keine Option.

Was brauchst du, um morgens in die Gänge zu kommen und wieder 100% für dein Startup geben zu können?

Einen grosszügigen Moment der Ruhe und Gelassenheit, einen Chai mit viel Milch und gelegentlich Kaffee.

Welche/n Startup-Gründer/in würdest du gerne mal zu einem Brunch treffen? Und welche Frage würdest du auf jeden Fall stellen?

Tobias Lütke wäre sicher einer von ihnen. Er brach die Schule ab und hat eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Trotzdem ist er heute CEO von Shopify, einem der grössten und erfolgreichsten Ecommerce-Softwareunternehmen auf der Welt. Meine Frage würde lauten: «Warum hat weder der Abbruch der schulischen Bildung noch deine Legasthenie dich davon abgehalten, so erfolgreich zu werden?»

Was wäre der Titel deiner Autobiographie?

1000x hingefallen, 1000x wieder aufgestanden. Und trotzdem Erfolg gehabt.