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«Wenn Kom­ple­xi­tät ein­fach wird»: Mit der ON Group meis­terst du Veränderungen

Ob KMU oder Gross­kon­zern: Ver­än­de­run­gen gibt es in allen Unter­neh­men und Branchen.Die Fra­ge ist, wie man mit ihnen umgeht. Wäh­rend die einen Ver­än­de­run­gen span­nend fin­den und ger­ne anpa­cken, haben ande­re mehr Mühe damit und füh­len sich über­for­dert. Genau hier unter­stützt das Start­up «ON Group».

Die Mit­ar­bei­ten­den sind das wert­volls­te Kapi­tal eines Unter­neh­mens. Für Oli­ver Mär­ki, Grün­der und Geschäfts­füh­rer des Star­tups ON Group, ist dies abso­lut kei­ne Flos­kel. Ganz im Gegen­teil! Im Rah­men von Spar­rings und Work­shops arbei­tet er mit Ein­zel­per­so­nen, Teams und Orga­ni­sa­ti­ons­ein­hei­ten dar­an, Ver­än­de­run­gen zu akzep­tie­ren und zu rea­li­sie­ren, damit sie danach erfolg­rei­cher sind. Das Mot­to dabei? «Wenn Kom­ple­xi­tät ein­fach wird.» Aber alles der Rei­he nach.

VOM ELEK­TRO­MON­TEUR ZUM STARTUP-GRÜNDER

Ursprüng­lich mach­te Oli­ver Mär­ki eine Berufs­leh­re als Elek­tro­mon­teur. Dabei merk­te er rasch, dass es ihm eigent­lich mehr liegt, Din­ge zu orga­ni­sie­ren und Best­leis­tun­gen aus ande­ren her­aus­zu­ho­len. Und schon damals träum­te er von der Selb­stän­dig­keit. Es folg­te eine Füh­rungs­po­si­ti­on direkt nach der Leh­re. In die­ser wur­de Mär­ki klar, dass er auch Teams von 30–50 Leu­ten gut dazu moti­vie­ren kann, mehr aus sich her­aus­zu­ho­len. Die­ses Talent blieb auch ande­ren nicht ver­bor­gen und so wur­de Mär­ki «ent­deckt». Jemand för­der­te ihn und hol­te ihn in einen gros­sen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zern. Und damit ging es erst rich­tig los. Mär­ki begann neben sei­nem Job zu stu­die­ren, mach­te Wei­ter­bil­dun­gen und sam­mel­te Erfah­run­gen in Unter­neh­men ver­schie­dens­ter Bran­chen. Par­al­lel dazu wur­den auch sei­ne Pro­jek­te kom­ple­xer. Irgend­wann sag­te ihm ein erfah­re­ner Mana­ger: «Ich ken­ne nur sehr weni­ge Men­schen die so wie du, auf allen Hier­ar­chie­stu­fen akzep­tiert wer­den. Das ist eine Gabe, dar­aus musst du mehr machen.» Und genau das mach­te er dann auch. Mär­ki begann damit, sei­ne eige­ne Fir­ma auf­zu­bau­en – ganz am Anfang noch mit einer Geschäfts­part­ne­rin, spä­ter ent­schie­den sie sich dann jedoch dazu, dass er allei­ne wei­ter macht.

So ent­stand die ON Group GmbH. Das Start­up kommt dort ins Spiel, wo Mit­ar­bei­ten­de, Füh­rungs­kräf­te und Unter­neh­men nicht mehr wei­ter­kom­men. Stän­dig und über­all gibt es Ver­än­de­run­gen, Neue­run­gen, Restruk­tu­rie­run­gen. Und vie­le haben Angst vor den Ver­än­de­run­gen. «Es ist bestimmt so, dass es gewis­se Tätig­kei­ten, so wie wir sie heu­te ken­nen, in Zukunft nicht mehr geben wird. Aber es wird immer Arbeit geben für den Men­schen! Man muss ein­fach bereit dazu sein, sei­ne Tätig­kei­ten zu ver­än­dern. Man kann sich auf Ver­än­de­run­gen vor­be­rei­ten,» so Mär­ki. Zur ON Group kom­men Ein­zel­per­so­nen genau­so wie Teams. Man­che kom­men auf pri­va­ter Basis, ande­re wie­der­um wer­den im Rah­men einer Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung von ihrem Arbeit­ge­ber bzw. vom HR unter­stützt. In jedem Fall ist Oli­ver Mär­ki der neu­tra­le Spar­rings­part­ner sei­nes Gegen­übers. Der Begriff «Spar­ring» kommt ursprüng­lich aus dem Box­sport und bezeich­net ein Trai­ning, bei dem ein erfah­re­ner Boxer mit einem Wett­kampf­kan­di­da­ten in den Ring steigt. Das Ziel dabei ist, dass der Kan­di­dat neue Fähig­kei­ten erlernt und sich wei­ter­ent­wi­ckelt, dass er üben kann, was funk­tio­niert und was eben auch nicht. Es geht nicht dar­um, dass am Ende einer k.o. ist und einer gewinnt. 

Her­aus­for­de­run­gen und Vor­tei­le der Selbständigkeit

Box­hand­schu­he kom­men bei der Arbeit von Oli­ver Mär­ki nicht zum Ein­satz, gekämpft wird auch nicht. Aber als Spar­rings­part­ner hilft Mär­ki sei­nem Gegen­über eben­falls dabei, sich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Er beglei­tet, unter­stützt, gibt Impul­se, bringt sei­ne eige­ne Erfah­rung, sein Wis­sen und Know-How ein. Seit einem Jahr ist Mär­ki nun selb­stän­dig und sagt: «Ich hat­te mir die Selb­stän­dig­keit gut über­legt. Sehr gut sogar. Zumin­dest hat­te ich das gemeint. Aber ich habe schnell gemerkt, dass selb­stän­dig sein um eini­ges här­ter ist als ich je gedacht hat­te.» Damit man durch­hält und nicht auf­gibt braucht man ein star­kes Umfeld. Im Fal­le von Mär­ki sind dies in ers­ter Linie sei­ne Frau und sei­ne Freun­de, die ihn unter­stüt­zen, ermu­ti­gen und viel Ver­ständ­nis für die lan­gen Arbeits­ta­ge und aus­blei­ben­den Feri­en mit­brin­gen. Aber die Selb­stän­dig­keit hat auch vie­le posi­ti­ven Sei­ten. Man kann sei­ne per­sön­li­chen Wer­te ver­tre­ten und nach dem eige­nen «mind­set» han­deln, muss bei Ent­schei­den nie­man­den fra­gen und kann somit mit neu­en Ideen schnel­ler am Markt sein.

DER UMGANG MIT VERÄNDERUNGEN

Einen wich­ti­gen Ent­scheid traf Mär­ki im Lau­fe des ers­ten Halb­jah­res 2018: Er zog mit sei­nem Start­up vom Picasso­platz, wo er einen Cowor­king-Arbeits­platz hat­te, ans Hirsch­gäss­lein in Basel. Ein gros­ser Schritt für den Jung­un­ter­neh­mer, der Sinn mach­te, weil sich ON Group in den ver­gan­ge­nen Mona­ten stark wei­ter­ent­wi­ckelt hat. So hat sich Mär­ki denn auch dazu ent­schie­den, das Begleit­pro­gramm der Start­up Aca­de­my im Novem­ber früh­zei­tig zu been­den. Vie­les konn­te er aus dem Begleit­pro­gramm mit­neh­men: «Ich war unter Gleich­ge­sinn­ten und lern­te vie­le tol­le Leu­te ken­nen. Ich pro­fi­tier­te vom gegen­sei­ti­gen Aus­tausch und es ent­stan­den Freund­schaf­ten. Und auch die Work­shops und mein Men­tor brach­ten mich wei­ter. Und ich konn­te für einen sehr güns­ti­gen Tarif einen Arbeits­platz an der – mei­ner Mei­nung nach – einer der bes­ten Lage in Basel haben.» 

Seit dem 1. Juli ist die ON Group nun also am Hirsch­gäss­lein. Wer sich für das Ange­bot inter­es­siert, kann via Web­site (www.ongroup.ch) Kon­takt auf­neh­men oder auch gleich einen Ter­min für ein ers­tes kos­ten­lo­ses und unver­bind­li­ches Ken­nen­ler­nen buchen. Mit dem Umzug hat Mär­ki also erst vor Kur­zem selbst eine gros­se Ver­än­de­rung in und mit sei­nem eige­nen Unter­neh­men erlebt. Und sicher­lich nicht die Letz­te. Denn Ver­än­de­run­gen kom­men, in allen Unter­neh­men und Bran­chen. Immer wie­der. «Ver­än­de­run­gen pas­sie­ren mit aber auch ohne dich. Und du hast jeweils drei Mög­lich­kei­ten: Du kannst aktiv mit­ma­chen, pas­siv blei­ben oder dich dage­gen weh­ren. Ich emp­feh­le (fast) immer: mach aktiv mit. Dann kannst du die Rich­tung mit­be­stim­men. Klar, es ist ein­fa­cher, das zu sagen als dann auch wirk­lich umzu­set­zen. Die Fra­ge ist aber immer: wenn ich weiss, dass eine Ver­än­de­rung so oder so kommt, was bringt es mir dann wenn ich mich dage­gen sträu­be? «Ver­än­de­run­gen erfolg­reich zu meis­tern bedeu­tet in aller Regel über genü­gend Aus­dau­er, Durch­hal­te­wil­len und die rich­ti­gen Res­sour­cen zu ver­fü­gen. Wer aktiv einen Bei­trag leis­tet, bestimmt mit und wird die Situa­ti­on zu sei­nen Guns­ten ausrichten.»